18-03-2017

Gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit

Zum 10. Mal luden mehrere katholische (Frauen-)Verbände zu einer Akton anlässlich des Equal Pay Day ein. Auf dem Wiener Platz in Mülheim bot ein Parcours mit mehreren Stationen Aufklärung darüber, warum Frauen immer noch 22% weniger verdienen als Männer und dementsprechend auch meist viel geringere Alterseinkünfte haben: Erwerbsunterbrechung für die Kinder oder für die Pflege von Angehörigen, Teilzeitbeschäftigung, Beschäftigung in schlecht(er) bezahlten Berufen sind nach wie vor die Hauptgründe. Der Tag, der daran erinnert, kann zwar nun schon eine Woche früher als vor 10 Jahren begangen werden, am besten aber würde er ja am 1.1. stattfinden...

Wir setzen auf gesetzliche Regelungen wie das Entgeltgleichheitsgesetz, auf die Verbesserung der Situation von Alleinerziehenden - ganz überwiegend Mütter - und auf mehr Regelungen, die Frauen und Männern die wirklich partnerschaftliche Aufteilung von Fürsorge-Arbeit ermöglichen. Die Elternzeit war ein Anfang.

Auch die Kommission zur Familienpolitik hat dazu zahlreiche Empfehlungen vorgelegt.

 

 

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